Lokales Bier vom Rain

Bier macht dick

Ein klares Wort zu den Kalorien: Ja. Bier hat Kalorien, helles Bier etwas weniger als das dunklere, würzigere Bier - trotz der gleichen Menge an Alkohol. Was einen bei übermässigem Biergenuss dick macht, ist oft nicht das Bier selbst, sondern der Heisshunger, den es auslöst. Allerdings steigert Alkohol generell die Einlagerung von Fett und reduziert die Fettverbrennung. Das liegt daran, dass die Leber erst einmal damit beschäftigt ist, die Alkoholkalorien zu verarbeiten.

Bier auf Wein, das lasse sein. Wein auf Bier, das rat ich Dir...

Es ist völlig egal, in welcher Reihenfolge man alkoholische Getränke zu sich nimmt, die Menge macht den Kater.

Bier hilft bei Erkältung

Bei Fieber ist Alkohol tabu. Doch ansonsten gilt: Wer bei einer Erkältung zum aufgewärmten Bier greift, tut sich tatsächlich etwas Gutes. Der Hopfen im Bier enthält ätherische Öle und Bitterstoffe, die den Schlaf fördern. Zudem wirken die Bitterstoffe antibakteriell, und das hilft gegen Krankheitserreger. Um diesen Effekt zu verstärken, wird das Bier warm, in kleinen Schlucken und am besten mit etwas Honig getrunken. Allerdings sollte man es maximal auf 40 Grad erhitzen. Sonst verflüchtigen sich die guten Inhaltsstoffe.

Bier kann schlecht werden

Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, verliert das Bier nur langsam an Geschmack. Krankheitserregende Stoffe entstehen dabei allerdings nicht. Dafür sorgen der Hopfen, der tiefe pH-Wert und der Alkohol im Bier.

Bier ist eine Kalorienbombe

Ein Blick auf die Kalorientabelle zeigt: Bier enthält mit 76 Kilokalorien (kcal) pro 200 ml weniger Kalorien als Apfelsaft (96 kcal). Auch Milch ist kalorienreicher (136 kcal), und Rotwein sowieso: Im Rotwein stecken mit 148 kcal doppelt so viele Kalorien wie im Bier. Vergleicht man flüssige mit fester Nahrung, wird die Sache noch deutlicher: Eine einfache Scheibe Roggenbrot mit Butter und Mortadella bringt es mit 357 kcal auf mehr als das Vierfache eines Glases Bier.